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Aqara FP400: Die nächste Generation der mmWave-Präsenzmelder für Home Assistant

Wer schon einmal im Dunkeln auf der Couch saß, weil der klassische PIR-Bewegungsmelder bei ruhigem Lesen einfach das Licht ausgeschaltet hat, kennt das Problem nur zu gut. Genau hier setzt der Aqara FP400 an und bringt die nächste Generation der mmWave-Radartechnologie in unser Smart Home.
Für uns im Home Assistant Kosmos ist dieser neue Sensor ein echtes Hardware-Highlight. Der FP400 ist der neueste Ableger der extrem beliebten Präsenzmelder-Serie von Aqara und verspricht Funktionen, die das Smart Home endlich wirklich smart und nicht nur fernbedienbar machen.
Was den FP400 so besonders macht Während klassische Infrarot-Melder nur grobe Bewegungen erkennen, nutzt der FP400 fortschrittliche Millimeterwellen. Damit erfasst er nicht nur kleinste Regungen, sondern ermöglicht auch ein extrem feines Multi-Zonen-Tracking. Hier sind die wichtigsten Hardware-Features auf einen Blick:
- Präzises Zonen-Tracking: Bis zu 10 Personen können gleichzeitig im Raum millimetergenau erfasst, verfolgt und sogar in ihrer Haltung (stehend, sitzend, liegend) unterschieden werden.
- Lokale Radar-KI: Der Sensor filtert Störquellen direkt auf dem Chip. Bewegliche Objekte wie Saugroboter, Ventilatoren oder Haustiere führen so deutlich seltener zu Fehlalarmen – und das komplett ohne Kamera und zu 100 % datenschutzkonform!
- Thread & Zigbee Support: Der Sensor funkt über Thread und Zigbee.
Der Matter-Haken und Automatisierungen Durch die präzise Raumüberwachung lassen sich in Home Assistant geniale Automatisierungen bauen. Ein perfektes Beispiel: Wenn sich Person A in die Lese-Ecke setzt, dimmt Home Assistant das Licht exakt dort auf 30 %.
Aber Achtung: Der FP400 unterstützt zwar Matter, allerdings kennt der aktuelle Matter-Standard noch keine komplexen Datenpunkte wie Zonen oder Personenanzahl. Wer das volle Potenzial des FP400 in Home Assistant ausschöpfen will, sollte ihn über das Zigbee-Protokoll (z.B. via Zigbee2MQTT) einbinden.
Meine Meinung Das Upgrade auf den FP400 ergibt absolut Sinn, wenn man zonenbasiert arbeiten möchte. Die Kombination aus mmWave und lokaler KI-Auswertung bedeutet blitzschnelle Reaktionszeiten. Dass die Sensordaten lokal auf dem Chip gefiltert werden, löst das alte Problem der Fehlalarme extrem elegant.
Für mich ist der Aqara FP400 ein klares Must-Have-Upgrade für komplexe Räume wie das Wohnzimmer oder Büro. Wie sieht das bei euch aus? Für welche Automatisierung würdet ihr das Multi-Zonen-Tracking des FP400 als Erstes nutzen?
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