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Schwiegereltern laden jetzt Solar! ☀️🚗 Unser 4000W Solakon Projekt für das E-Auto

Das Elektroauto meiner Schwiegereltern steht endlich vor der Tür! Nachdem wir bereits die Shelly Wallbox installiert haben, stand jetzt der nächste logische Schritt an: Das Auto soll natürlich möglichst günstig und intelligent geladen werden. Dafür habe ich die bestehende Solaranlage massiv erweitert.
In diesem Beitrag zeige ich dir, warum wir uns für ein System von Solakon entschieden haben, wie der Aufbau lief und warum mich die lokale Integration absolut begeistert hat.
Warum Solakon? Ein System aus Deutschland
Ich bin ganz ehrlich: Solakon kannte ich vorher gar nicht. Umso spannender fand ich es, diese Marke genauer unter die Lupe zu nehmen. Der größte Pluspunkt für mich: Solakon ist ein deutsches Unternehmen. Das bedeutet, die Server und die Cloud stehen hier, der Support sitzt in Deutschland und Österreich, und bei Garantiefragen hat man direkte Ansprechpartner. Gerade bei Hardware, die viele Jahre auf dem Dach oder Balkon laufen soll, ist das ein riesiger Vorteil gegenüber reinen Übersee-Importen.
Zudem decken sie mit ihren Paketen – vom 800W Einstieg bis zum großen Speicher-Setup – wirklich jeden Bedarf ab.
Das Setup: 4000W Leistung & 6kWh Speicher
Durch die aktuellen Gesetzesänderungen darf man mittlerweile mehr als 2000W Solarleistung installieren, solange der Wechselrichter auf 800W Einspeisung ins Hausnetz gedrosselt ist. Diese Chance haben wir direkt genutzt!
Wir setzen hier das Solakon One System ein. Ursprünglich hatten wir das System im Dezember mit vier Panelen in Betrieb genommen. Jetzt kamen noch einmal vier weitere Paneele dazu. Insgesamt haben wir nun acht Paneeleinstalliert, die knapp 4000W Leistung bringen.
Dazu kommt der Speicher: Ein massiver 6 kWh Akku, der dafür sorgt, dass auch an bewölkten Tagen oder in den Abendstunden genug Energie im Haus – oder eben im E-Auto – landet.
Kleiner technischer Hinweis: Das Solakon System verarbeitet bis zu 2.600W direkt via MPPTs. Den Rest kann man flexibel über die EPS-Anschlüsse nutzen.
Die Installation & App-Einrichtung
Der Aufbau lief erstaunlich reibungslos. Die App-Einrichtung ist selbsterklärend: Account erstellen, Geräte hinzufügen, Solarmodule definieren und fertig.
Ein cooles Hardware-Detail am Rande: Neben WLAN und Bluetooth bietet Solakon auch die Möglichkeit, das System klassisch per RJ45-Netzwerkkabel anzuschließen. Für ein absolut stabiles Smart Home Setup ist das natürlich ein Traum!
Das absolute Highlight: Nulleinspeisung ohne Cloud-Zwang
Mein persönliches Highlight bei diesem System ist die Einbindung des Smart Meters. Ich wollte unbedingt eine saubere Nulleinspeisung realisieren, damit kein wertvoller Strom unvergütet ins Netz fließt.
Bei vielen Herstellern muss man dafür über fehleranfällige Cloud-Dienste gehen. Solakon macht das komplett lokal! Ich konnte den Shelly im Hausnetzwerk direkt und lokal in das Solakon-System integrieren. Keine Cloud, keine Latenzen – einfach eine saubere, lokale Kommunikation zwischen den Geräten. Genau so muss Smart Home funktionieren!
Wie geht es weiter? (Home Assistant & EVCC)
Die Hardware steht, die 4000W PV-Leistung sind angeschlossen und der 6 kWh Speicher läuft. Aber wir sind noch nicht ganz am Ziel.
Das Hauptziel war es ja, das Elektroauto mit PV-Überschuss zu laden. Dafür habe ich bereits einen Raspberry Pi mit Home Assistant vorbereitet. Im nächsten Schritt (und im nächsten Video!) werden wir das Solakon System in Home Assistant integrieren und mit EVCC verknüpfen. So steuern wir die Shelly Wallbox intelligent und laden das Auto automatisch dann, wenn die Sonne scheint.
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