Meine Smarthome Top 3 & Flop 3: Empfehlungen und Warnungen

In den letzten Jahren habe ich unzählige Smarthome-Geräte getestet. Aber welche Hardware bleibt wirklich dauerhaft im Einsatz und was hat im Alltag komplett versagt? In diesem Beitrag zeige ich euch meine persönlichen Top 3 und Flop 3 aus meiner Smarthome-Karriere.
🏆 Meine Top 3 Geräte
1. Homematic 6-fach Taster
Obwohl ich Homematic vor Jahren den Rücken gekehrt habe, ist dieser Taster im Pferdestall unschlagbar.
- Vorteil: Per Direktverknüpfung mit dem Schaltaktor verbunden – funktioniert auch ohne Zentrale.
- Praxis-Feature: Die “Licht-aus-Verzögerung” per langem Tastendruck ist perfekt beim Verlassen des Stalls.
- Robustheit: Trotz Extremtemperaturen (-10°C bis +40°C) hält die Batterie über 1,5 Jahre.
2. Aqara FP300 (Präsenzsensor)
Der wohl aktuell beste Sensor in meinem Büro. Er kombiniert PIR-Technik mit Millimeter-Wave (mmWave).
- Smarte Zonen: Er erkennt mich am Schreibtisch, ignoriert aber die Katze auf dem Schrank durch präzise Entfernungseinstellungen.
- Konnektivität: Unterstützt Zigbee, Matter und bietet zusätzliche Werte für Temperatur und Luftfeuchtigkeit.
3. Roborock Saugroboter (Saros10)
Wir landen immer wieder bei Roborock. Die Geräte funktionieren einfach – egal ob Saugen, Wischen oder die Hinderniserkennung auf Teppichen.
- Integration: Lässt sich hervorragend in Home Assistant einbinden.
- Zuverlässigkeit: Saugt und wischt einfach so, wie man es erwartet.
❌ Meine Flop 3 Geräte
1. Nunc Siebträgermaschine (Abbruch des Tests)
Ein tolles Konzept (smartes Mahlwerk trifft Barista-Einstellungen via NFC), das leider an der Software scheitert.
- Das Problem: Fehlende Wassermangelsicherung. Die Maschine bricht den Brühvorgang mittendrin ab, wenn das Wasser leer ist – das Kaffeepulver ist dann Abfall.
- Software-Mängel: Fehler bei der Mühle und komplizierte Reset-Prozesse machen das Gerät im Alltag (noch) nicht praxistauglich.
2. Homematic Wetterstation
Nach vier (!) Montagsmodellen habe ich aufgegeben. Ständige Ausfälle des Temperatursensors oder des Regenmessers waren an der Tagesordnung.
- Alternative: Ich nutze nun eine wetterfeste Station mit Solarpanel und Akku, die seit Jahren zuverlässig Daten (inkl. gefühlter Temperatur) an Home Assistant liefert.
3. Sunseeker Rasenmäher-Roboter
Technisch hat er seinen Job gemacht, aber die Geräuschkulisse war ein K.O.-Kriterium.
- Kritikpunkt: Das angetriebene Vorderrad erzeugt ein extrem lautes, surrendes Geräusch. Für jemanden, der die Ruhe auf dem Land genießt, ist dieser Mäher absolut ungeeignet.
Fazit & Eure Meinung
Ein Smarthome-Gerät muss nicht nur smart sein, sondern vor allem im Alltag zuverlässig funktionieren und nicht nerven.
Jetzt seid ihr dran: Was sind eure persönlichen Top 3 und Flop 3? Schreibt es mir unten in die Kommentare!
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4 fach Schaltaktor: https://amzn.to/4rqsJOR
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1 Kommentar. Hinterlasse eine Antwort
Die Wetterstation von ELV war mal richtig gut. Vor allem die erste Version WS2000. Mittlerweile nicht mehr zu gebrauchen 🙁 Danke für den Tipp mit der Ecowitt. Werde ich mir mal genauer anschauen.
ELV und EQ3 fliegt bei mir Stück für Stück raus.
Volle Zustimmung bei Aqara FP300! Ich nutze ihn mit Homey.