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Depression ist ein Arschloch ….

Tja – ich denke, der Titel sagt alles. Und ja – richtig gedacht, ich habe eine Depression. Aber fangen wir vorne an … auch wenn dieser Artikel nun rein gar nichts mit dem Smarthome zu tun hat, denke ich, dass dieses Thema mehr in die Öffentlichkeit gerückt werden muss.

Den genauen Grund meiner Depression möchte ich hier nicht weiter mitteilen. Was ich aber gerne mit Dir teilen möchte, sind meine Gefühle und Gedanken. Und diese spielen bei einer Depression eine sehr, sehr große Rolle. Als Außenstehender ist es oft nicht einfach zu verstehen, wie sich der Betroffene mit dieser Krankheit fühlt. Darum möchte ich Dir als Erstes einmal das Buch von Kurt Krömer “Du darfst nicht alles glauben, was Du denkst” empfehlen. Hier wird sehr schön beschrieben, wie sich die Krankheit anfühlt, was der betroffene denkt und wie schwer es oft ist seinen Alltag zu bestreiten.

Krankheit … denn genau das ist eine Depression. Für einen selbst und für Angehörige ist das alles erst mal schwierig zu verstehen. Warum ist der geliebte Mensch nun irgendwie anders als sonst? Warum plötzlich gereizt? Warum sind Dinge, die sonst kein Problem für ihn waren, auf einmal schwer zu bewältigen? Warum “funktioniert” er nicht mehr so wie früher?
All diese Fragen kamen mir natürlich auch in den Kopf: Was ist eigentlich mit mir los? Warum ist das alles auf einmal so schwer für mich? Für sehr sehr vieles, was passiert war, habe ich mir selbst die Schuld gegeben! Aber ich war nicht schuld – schuld war die Krankheit, die Depression!
Dies kann ich nun sagen, denn ich habe viel für mich und mein Leben in letzter Zeit lernen dürfen.

Grund der Depression sind verschiedene Glaubenssätze, die durch meine Kindheit geprägt wurden. Glaubenssätze wie “Du bist nicht genug” – “Du musst mehr arbeiten” – “Andere sind besser als Du” – “Das Geld wird nie reichen” haben mich wortwörtlich in den Wahnsinn getrieben.
Aber all dies war mir nie bewusst! Das ist auch das Fatale an der Krankheit – man denkt “alles ist richtig”, aber Pustekuchen – keiner dieser Glaubenssätze ist in Wirklichkeit richtig! Alles sind Dinge, die mir als Kind vorgelebt und eingetrichtert wurden, von denen ich mich als Erwachsener erst einmal freimachen muss. Dies ist sicherlich leicht gesagt, aber wenn man all diese Sätze über Jahrzehnte gehört hat, dann sind sie im Kopf genauso stark verankert wie “Abends muss man die Zähne putzen”. Was ich damit sagen will ist, dass es sehr lange dauert bis man seine Gedanken und seine Glaubenssätze ändert.

Im Nachhinein kann ich sagen, dass die Depression bereits seit vielen Jahren ein stiller Begleiter ist. Immer wieder kam es vor, dass ich aus dem Nichts angefangen habe zu weine oder den normalen Tagesablauf nicht mehr bewältigen konnte oder einfach sehr reizbar war. Alles wurde leider immer schlimmer, sodass Wutausbrüche hinzukamen und ich einfach nicht mehr wollte und keinen Ausweg mehr sah ….

Ein unfassbar großer Dank – ein Dank, den man gar nicht in Worte fassen kann – geht an dieser Stelle an meine Frau ❤️. Sie war immer da – hat mir zugehört – mich aufgebaut – war an meiner Seite, auch wenn es mir schlecht ging. Seit nun 5 Wochen bin ich in der Klinik und endlich geht mir wieder gut! Ein Satz, den ich lange nicht sagen konnte. Klar – man hat ihn ausgesprochen, aber nicht so gefühlt. Die innere Traurigkeit war einfach größer – aber dies ändert sich gerade!

Ebenfalls hat es mir auch gut getan offen mit dieser Krankheit umzugehen. Auch das ist mir anfangs wirklich schwergefallen. Aber der offene Umgang hat mir gezeigt, dass ich nicht alleine bin. So konnten wir viel Hilfe finden in der Zeit, die ich nun in der Klinik verbracht habe. Ansonsten wäre es wirklich schwer geworden – schwer für meine Frau, die nun alles alleine zu Hause erledigen muss und schwer für mich selbst, der starke Gewissensbisse hat, weil man einfach nicht so funktioniert wie sonst. Die Zeit in der Klinik war aber sehr hilfreich – und dafür bin ich einfach nur dankbar!
Im Vorfeld habe ich bereits eine ambulante Therapie begonnen, die ich noch weiterführen werde. Aber die Zeit in der Klinik war wirklich wichtig. Zum einen bin ich richtig runtergefahren – der Abstand zum “normalen” Leben hat mir sehr geholfen. Zusätzlich kommt noch der Austausch mit anderen Patienten hinzu. Man merkt recht schnell, dass man mit dieser scheiß Krankheit nicht allein auf der Welt ist.

Morgen werde ich entlassen und komme wieder nach Hause. Darauf freue ich mich schon sehr! Ganz langsam werde ich dann wieder weiter Videos für euch erstellen und weiter an meinen Kursen arbeiten. Denn genau das ist es, was mir große Freude macht und ich weiter machen möchte!
Aber alles langsamer als sonst – denn eins weiß ich – Ich möchte mehr auf mich Acht geben und gesund bleiben!

Falls Du Dich etwas angesprochen fühlst und auch das Gefühl hast, dass Du Hilfe brauchst, dann kann ich Dich nur ermutigen Dir diese zu suchen. Mir hat der Aufenthalt in der Klinik sehr gut getan und ich kann dieses nur empfehlen! Sicherlich hat man Schuldgefühle – weil man Arbeitskollegen, Familie und Freunde für eine Zeit alleine lassen muss. Eine Scham, dass etwas im Kopf “etwas nicht richtig ist” kommt hier noch hinzu! Aber ich bin mir sicher, dass sich alle freuen werden, wenn man gesund bald wieder zu Hause ist.

Empfehlen kann ich nochmals das Buch von Kurt Krömer.
Ebenfalls ist der Podcast von Quarks Daily zu diesem Thema sehr interessant – zu finden HIER.
In jeder Stadt/Landkreis gibt es einen Sozial-Psychiatrischen Dienst – einfach mal googeln. Auch dieser hilft hier weiter!
Solltest Du weitere Hilfe benötigen, so gibt es noch die Rufnummer der Depressions- Hilfe: 0800 / 33 44 5 33 (kostenfrei)

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30 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

  • Thomas Fischer
    28. März 2022 12:54

    Willkommen im Club

    Antworten
  • Guido Schwarzer
    28. März 2022 12:57

    Hallo Stefan,
    Danke für deine offenen Worte über dich. Ich freue mich, zu hören, dass du auf dem Weg der Besserung bist und dass du wieder Video machen willst. Aber lass dir Zeit. Denn das wichtigste für dich und deine Familie bist DU!!!

    Antworten
  • Eric Verzendaal
    28. März 2022 12:57

    Mir bleibt nichts anderes zu sagen als *STARK* und weiterhin gute Besserung dir!

    Antworten
  • Der mit dem Wolf tanzt
    28. März 2022 13:02

    Lieber Stefan,
    OMG, wie kann ich Dich und Gefühle nachvollziehen, da es mir zeitweise nicht anders gegangen ist. Während meiner beruflichen Phase habe ich versucht meine Mitarbeiter:innen und Kolleg:innen für dieses Thema zu sensibilisieren, da ich selbst zwei Phasen mit längeren Ausfallzeiten durchgemacht habe. Auch ich habe offen über meine Depression geredet um dieses Thema zu enttabuisieren. Und wie Du selber erfahren hast, es löst nicht das Problem, aber es lindert den seelischen Schmerz.
    Ich wünsche Dir von ganzem Herzen alles Gute und mach langsam, Deine Fangemeinde wird auf dich warten.
    Liebe Grüße xxx
    (ich möchte meinen Namen an dieser Stelle aus persönlichen Gründen nicht nennen, ich bitte um Verständnis, meine Mailadresse hast Du ja)

    Antworten
  • Lieber Stefan,

    vielen, vielen Dank für Deine offenen Worte.
    Ich stimme Dir in allem zu, was Du sagst. Vor allem, dass die Offenheit der Schlüssel ist. Auch und vor allem für die Betroffenen selbst. Das Versteckspiel muss ein Ende haben. Wir sind alle nicht perfekt. Wir haben alle Schwächen und Fehler. Wir sind nicht immer gleich leistungsfähig. Uns passieren Dinge und jedem anderen auch. Nur durch vorangehende Menschen, wie Du hier einer bist, wird die Einsicht sich in der Gesellschaft zum Guten ändern. Langsam aber sicher.
    Danke!
    Ich habe es auch lernen müssen. Nur wenn ich auf mich achte, bin ich für meine Angehörigen da. Aufopfern ist falsch. Seit meinem Bandscheibenvorfall habe ich die Gesundheit auf Prio 1 vorgeschoben, wo sie nie war.
    Bleib standhaft dabei. Die „Verführungen“ kommen schleichend doch wieder ins alte Muster zu kippen. Ich bin froh, dass ich bisher widerstehen konnte.
    Ganz liebe Grüße,
    Hannes

    Antworten
  • Sehr gut beschrieben und sehr stark, wie Du damit umgehst! Ich war selber vor kurzem 8 Wochen in der Klinik und kann daher gut nachfühlen, wie es Dir ergangen ist. Weiterhin viel Kraft!

    Antworten
  • Jonas Haberkorn
    28. März 2022 13:23

    Hallo Stefan,

    Ich freue mich sehr, dass es dir wieder etwas besser geht! Ich wünsche dir alle Kraft der Welt um auch weiterhin gesund zu sein und auch zu bleiben. Mach’s gut und mach dir keinen Stress! Das wichtigste ist deine Gesundheit und deine Familie.
    Grüße

    Antworten
  • Christoph G.
    28. März 2022 13:35

    Hallo Stefan,
    Du hast viel Mut bewiesen das so offen anzusprechen.
    Wir alle leben in verrückten Zeiten wo alles soll sofort oder schneller ausgeführt werden.
    Wenn man versucht das ständig mitzumachen, kommt früher oder später ein kleiner knall, und man muss entscheiden, was ist mir wichtig.
    Freut mich das Dir schon besser geht.
    Du hast mich mit deinen Videos immer wieder inspiriert und weiter geholfen.
    Alles gute Dir und Deine Familie, achte an sich und bleibt Gesund.
    Gruß
    Christoph

    Antworten
  • Hey Stefan. Wünsche dir alles Gut u. das du wieder auf die Beine kommst. Es sind keine leichten Zeiten, man kann nicht viel Unternehmen. Ich weiß wie das ist wenn man in dem Hamsterrad drin ist u. Funktionieren muss. Deshalb ist es um so wichtiger sich abzulenken u. sich Ausszeiten zu schaffen . Ich wünsche Dir u.deiner Familie viel Kraft um wieder gesund zu werden. Gruß Udo

    Antworten
  • Terry Wegner
    28. März 2022 14:04

    Viel Kraft wünsche ich Dir !
    Ich denke wir alle schätzen Dich !

    Antworten
  • Hallo Stefan,
    auch mich hat Dein Schreiben berührt-zumal auch ich schon jahrelang mit dem Thema Depression herumgemacht hatte und zeitweilig immer wieder einmal dejavue´s erlebe, welche die von Dir sehr gut geschilderten “Glaubenssätze” bzw. die damit verbundenen Gefühle und Automatismen hervorlocken. Für Dein weiteres Leben wünsche ich Dir ganz viel positive Energie und ein gestärktes Selbst- und Bewußtsein so dass Du bei erneut auftretenden Zweifeln, diesen entschlossen entgegentreten kannst. Mit Glück sowie professioneller Hilfe fand ich den Dreh- und Angelpunkt meiner Depression heraus und kann heute stolz sagen, dass er mich zwar sicher nie verlassen wird – quasi ein Lebensbegleiter ist (wie Du richtig schreibst: “…es sehr lange dauert bis man seine Gedanken und seine Glaubenssätze ändert)- aber….. wie hat meine Therapeutin zu mir gemeint….?! Heute kann ich sagen….. ahhh… auch mal wieder da…. gibt es Dich auch noch….. ab – zurück in die Versenkung :-)! Frei nach dem Motto – Gefahr erkannt – Gefahr gebannt.
    Alles alles Gute für die Zukunft!!!

    Antworten
  • Norbert Metz
    28. März 2022 17:30

    Lieber Stephan!
    Danke für deine Offenheit! Wenn diese auch ein Baustein der Gesundung ist, warum dann nicht nutzen. Auch ich habe eine Depression diagnostiziert bekommen, befinde mich seit 2 Jahren in Behandlung, was mir definitiv hilft! Also, du bist nicht allein 😉
    Ich wünsche dir alles erdenklich Gute für deine Zukunft!
    Ein Leitspruch für mich: Zuversichtlich sollst du jeden Tag beginnen

    N:Metz

    Antworten
  • Hallo Stefan,
    ich danke Dir für deine Offenheit. Ich wünsche Dir viel Kraft und hoffe, dass es Dir bald wieder besser geht.

    Viele Grüße,
    Michael

    Antworten
  • Frank Krebs
    28. März 2022 20:21

    Meinen tiefen Respekt und aufrichtige Wünsche zur baldigen Stabilisierung und Genesung. Verbunden mit einer Empfehlung: Versuche diesem Weg, der dich hierher brachte, eine neue Richtung und deutlich weniger Steigung zu geben. In Dankbarkeit für bereits geleistetes und Frohem Mut für die Zukunft!!!

    Antworten
  • Frank Dönitz
    28. März 2022 20:34

    Hallo Stefan, komm erstmal wieder auf die Beine und werde wieder gesund. Wir freuen uns auf neue Videos aber erst wenn du wieder fit genug dafür bist. Die besten Wünsche Frank

    Antworten
  • Hallo Stefan,

    danke für Deine Ehrlichkeit. Ich als Angehöriger eines Familienmitglieds mit Depressionen kann Dich und auch Deine Familie gut verstehen.
    Nimm Dir alle Zeit der Welt, die Du benötigst, damit es Dir gut geht und finde zu Dir und Dingen, welche Dir Spaß und Freude bereiten.
    Ich wünsche Dir, Deiner Frau und dem Rest der Familie alles Gute, viel Kraft und Stärke.
    Gemeinsam schafft man alles!

    Antworten
  • Marcus Jasper
    29. März 2022 7:38

    Wünsche gute Besserung für diese schlimme Krankheit , Gruss Marcus

    Antworten
  • Lieber Stefan, vielen Dank für Deine offene Worte. Ich möchte Dir aber auch für etwas anderes Danken. Du hast es geschafft mich und bestimmt auch viele andere in eine Welt des Smart Home zu begleiten wie es bestimmt kein anderer geschafft hätte. Du hast die Materie so erklärt, dass man nicht nur begeistert und inspiriert wurde, sondern man konnte es selber auch nachmachen. Deine Logik in Deinen Programmierungen ist einfach und super nachvollziehbar. Und genau so sollte eine Programmierung auch sein. Ich bin dabei, dank Dir, mit Homematic CCU3 mir das “House of the future” zu bauen 😉
    Und meine Größe Bitte ist: Begleite mich und viele andere bitte weiter auf diesem Weg. Dir alles alles Gute Ein großer Fan. Andreas

    Antworten
  • ANDREAS VAN ALMSICK
    1. April 2022 14:44

    Hallo Stefan,
    ich wünsche Dir gute Besserung und denke daran, das Wichtigste ist die Familie. Die gibt einen die Kraft die man benötigt um aus so einer Situation wieder rauszukommen.

    Andi

    Antworten
  • Respekt mein Lieber.
    Ihr geht das richtig gut an. Das wird wieder 🙂
    Bleib Locker und mach was Dir gut tut.

    Antworten
  • Hallo Stefan,
    wir wünschen dir und deiner Familie alles Gute.
    Bitte nimm dir soviel Zeit wie du brauchst und setz dich nicht selbst unter Druck.
    Und bitte, du musst keine Schuldgefühle haben, dass du für einige Wochen in der Klinik warst. Es ist eine Krankheit und wärst du vom Baum gefallen, so wärst du auch eventuell für einige Wochen in einer Klinik. Schuldgefühle sind daher völlig fehl am Platz.
    Wir hoffen das es nun wieder mit dir Berg auf geht.

    Viele Grüße
    Silvio und Family.

    Antworten
  • Bruno Jenny
    1. April 2022 22:28

    Hallo Stefan,
    meinen grössten Respekt wie offen du mit dem Thema umgehst, du sprichst mir aus der Seele und das Thema sollte viel mehr angesprochen werden.
    Ich wünsche dir weiterhin gute Besserung und viel Kraft, aus eigener Erfahrung kann ich sagen das es sich lohnt aber es auch immer wieder mal Situation gibt die dich etwas zurückwerfen. Einfach step by step und nicht zu schnell wieder in den normal Trott zurückfallen
    Wichtig ist das du Menschen um dich hast die dich immer unterstützen.

    Bruno

    Antworten
  • Hallo Stefan,

    als betroffener mit einer Depression umzugehen ist sehr schwer. Wenn man nicht an die richtigen Ärzte und Therapeuten gelangt, kann es leider ein langer beschwerlicher Weg werden.
    Neben den Wünschen der guten Besserung für dich, möchte ich auch deiner Familie alles Gute wünschen. Die Angehörigen stehen meistens hilflos dabei, nicht weil sie nicht helfen möchten sondern nicht wissen wie man helfen kann.
    Beste Grüsse und einen gesunden Weg zurück ins Leben
    Ingo

    Antworten
  • Hallo Stefan!
    Es wird noch einige Zeit benötige, bis dahin alles Gute.
    Danke für Deine Videos. 🙂

    Antworten
  • Hallo Stefan,
    kenn ich, habe ich auch seit 2010 (2010 Zusammenbruch) und ja, ist nen Arschloch.
    Der wichtigste Schritt ist aber getan und wenn Du weiter auf Dich achtest, wird es sicher besser werden.
    Allein ist man sicher nicht, doch die meisten Menschen merken es einfach zu spät.
    Ich drück Dir alle Daumen
    Gruß
    Lüschi

    Antworten
  • Ralf Zimmermann
    29. April 2022 14:30

    Hallo Stefan,
    dich so darzustellen finde ich unwahrscheinlich MUTIG. Dafür ziehe ich meinen Hut.
    Ich verfolge seit ca. 5 Jahren eine interessante Entdeckung zum Thema Depression. Die Erkenntnis damals war (Versuchsreihe), dass durch Entzündungshemmende Mittel Patienten mit Depressionen auffällig oft Linderung erfuhren. Mittlerweile ließt man einiges im Netz (seriöse Seiten) darüber. Auch eine in Dänemark (dort werden alle Entzündlichen Erkrankungen festgehalten) gemachte Untersuchung kam zu dem Schluss, dass Menschen die in den ersten 20 Jahren Entzündungserkrankungen hatten deutlich öfter an Depressionen litten als die, die nicht im Entzündungs-Register standen.
    Erklären tut man sich das so. Entzündungen produzieren als Abfallprodukt Eiweiße. Diese können wie Alkohol und Drogen, die Sperrmembran zum Gehirn überwinden. Die Folge scheint, dass damit ein erhöhtes Risiko einer Depression besteht. Bekämpft man die Entzündung, nimmt die Eiweißflutung im Gehirn ab und das Risiko nimmt wieder ab.
    Das ist nicht die Lösung für alles. Aber zumindest eine Möglichkeit. Nur ist das Thema noch nicht bei allen Ärzten angekommen.
    Ich wünsche dir jedenfalls alles Gute

    Gruß Ralf

    Antworten
  • Holger Jansen
    5. Mai 2022 7:17

    Hallo Stefan,
    bin auch schon seit langem mit diesem Arschloch “befreundet”.
    Nach meinem Klinik Aufenthalt wurde es wieder besser. Nur die Klinik kann nur Impulse geben
    anpassen müssen wir uns. Ich wünsche die alle Kraft die du brauchst und ziehe meinen Hut vor dir,
    ein solches Thema so offen auf deinem Kanal anzusprechen.
    Vielen Dank für alle Videos und Anregungen zum Thema Smarthome
    Holger

    Antworten
  • Lieber Stefan,
    Deine Anleitungen und Beiträge auf Youtube und auf deiner Homepage sind ganz toll. Klar, einfach zu verstehen und ohne selbstdarstellerische Übertreibung heben sie sich von den anderen ab. Ich wünsche uns und vor allem dir eine glückliche Zukunft. Ich freue mich schon auf deine wohltuende Darstellung weiterer Themen um Smart Home, etc.

    Herzliche Grüße Hans

    Antworten
  • Dann kann man dir nur alles erdenklich gute Wünschen. Du bist damit nicht alleine. Nicht alleine im Sinn von du bekommst hilfe… Siehe deine Frau und im Sinne von das kann vielen passieren. Es ist daher keine Sache die s zu verstecken gilt. Was du auch nicht tust und das ist ein Teil dr Lösung. Darüber reden und offen sein.
    Dir alles gute Stefan.

    Antworten
  • Stefan Zapf
    26. Mai 2022 23:08

    Danke für Deine Offenheit.
    Auch meine Mutter hatte als erfolgreiche Unternehmerin plötzlich Depressionen. Das war für ihr Umfeld unverständlich. Dank unserer tollen Familie haben wir sie gemeinsam unterstützt und zum Klinikaufenthalt begleitet. Ihr geht es seit vielen Jahren wieder gut.

    Danke an Deine tolle Frau und an Dich.

    Ich freue mich auf Deine weiteren Nachrichten

    Antworten

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