HomeMatic – Licht blinken lassen

Viele Mails habe ich zu diesem Thema gefunden – wie kann ich eigentlich ein Licht blinken lassen.

Anwendungsfälle gibt es her viele….. bei der Realisierung einer Alarmanlage, oder es hat an der Tür geklingelt … sicherlich fallen Dir auch noch Beispiele ein. Aber wie kann ich dies umsetzen? Genau das möchten wir nun hier in diesem kleinen Tutorial machen.

Virtuelle Kanäle umbenennen

Wir starten erst einmal mit den virtuellen Kanälen. Wichtig hier zu wissen ist, dass es verschiedene virtuelle Kanäle gibt. Einmal welche für Homematic Funk – und einmal für Homematic IP Funk. Ebenso natürlich auch welche für Wired.

In meinem Beispiel möchte ich einen Homematic IP Zwischenstecker blinken lassen. Also nehme ich auch die Virtuellen Kanäle für HMIP. Zwei Kanäle benötige ich hier – einen zum Starten des Blinklichtes, einen zu stoppen.

Virtuelle Geräte

Direktverknüpfung erstellen

Ist nun mein virtuelles Gerät umbenannt (dieser Schritt war auch nur nötig, damit es nicht unübersichtlich wird), können wir die Direktverknüpfung zwischen der CCU (also dem virtuellen Gerät) und dem Zwischenstecker erstellen.

Hierfür in der CCU Oberfläche den Punkt “Programme und Verknüpfungen” und dann “Direkte Verknüpfungen” öffnen. Ganz unten auf der Seite können wir nun eine neue Verknüpfung herstellen. Auf der kommenden Seite ist es wichtig, dass ebenfalls unten der Punkt “Virtuelle Kanäle anzeigen” geklickt wird. Nur dann erscheinen unsere virtuellen Kanäle, bei der wir uns jetzt den heraussuchen, um das Blinklicht zu aktivieren.

Im nächsten Schritt wählen wir nun das Gerät aus, welches nun blinken soll. In meinem Fall also mein Homematic IP Zwischenstecker. Rechts bei diesem Zwischenstecker klicke ich jetzt auf “Auswählen”. Danach erscheint als Information nochmals unsere Direktverknüpfung. Hier klicken wir unten auf den Punkt “Erstellen und bearbeiten”, um noch weitere Einstellungen vornehmen zu können.


Melde Dich zu meinem Newsletter an! Erhalte einmal im Monat wichtige Informationen zu

  • Kursen
  • interessanten SmartHome Themen
  • sowie einen 5 Euro Gutschein für Kurse auf verdrahtet.info

Du möchtest mehr Wissen über den ioBroker oder die HomeMatic? Dann solltest Du Dir unbedingt meinen kostenlosen Kurs anschauen!
(Klicke auf das Bild)


In der rechten Spalte hast Du nun die Möglichkeit, im Dropdown “Experte” auszuwählen. Scrolle auf der Seite nun nach unten und dort findest Du die Auswahlmöglichkeit, die wir nun an dieser Stelle benötigen.

Die rot eingekreisten Daten beeinflussen nun, wie lange mein Stecker ein – und ausgeschaltet sein sollen. Über das “TIME_BASE” kannst Du einstellen, wie lange dies ein oder ausgeschaltet sein soll. Über die “TIME_FACTOR” kannst Du dann dieses multiplizieren. In meinem Screenshot hier habe ich also BASE_1_S ausgewählt – also eine Sekunde. Dieses mit 2 multipliziert ergibt hier zwei.

In einer Homematic Direktverknüpfung ist dies sehr ähnlich:

Hier jedoch kann der Wert direkt eingetragen werden in Sekunden, ohne etwas umrechnen zu müssen.

Keine Experteneinstellungen verfügbar?

Solltest Du keine Möglichkeit haben, die Experteneinstellungen zu ändern, dann müssen wir dieses noch freischalten. Öffne hierfür auf der CCU die Einstellungen -> Benutzerverwaltung.

Hier Deinen Benutzer auswählen und an der rechten Seite auf bearbeiten klicken.

Hier ist es wichtig, dass die vereinfachte Verknüpfungskonfiguration NICHT aktiviert ist. Dann hast du auch die Experteneinstellungen.

Video:

Vielleicht auch interessant?

Beitrag teilen:

8 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

  • Sauberer Oswald
    24. Oktober 2022 9:17

    Hallo, ich habe eine kurze Frage, vielleicht kannst du die auch kostenlos beantworten, ich muss mir erst deine Webseite genauer ansehen mit den Angboten.
    Frage: Ich habe mir das Homematic ip System Heizungsaktor für 10 Heizkreise mit den Stellmotoren bestellt. Ich möchte damit 6 Räume steuern, habe für jeden Raum auch ein Wandthermostat bestellt. Meine FB-Heizung ist 20 Jahre alt, wahrscheinlich wurde damals nicht unbedingt darauf geachtet, dass der Lastenausgleich optimal ist (sprich die Heizkreise alle gleich lang sind.) In deinem Video mit dem neuen Heizungsaktor sagst du, dass hier der hydraulische Ableich nicht mehr notwendig ist. Habe ich den falschen FB-Heizungsaktor bestellt? Oder kann ich den trotzdem verwenden? DAnke. Ich werde mir auf jedenfall deine Angebote genauer ansehen.

    Antworten
    • Hallo! Vom HMIP Heizungsaktor gibt es zwei verschiedene. Wenn es der neuere – mit Display ist – dann macht dieser den Abgleich automatisch.

      Antworten
      • Oswald Sauberer
        24. Oktober 2022 14:30

        Hallo, ich habe dann den Alten bekommen, der Neue wurde ausgeredet. Warum weiß ich nicht. D.h. hat der neue mit Display noch irgendwelche Vorteile gegenüber den alten Verteiler? Ich muss dann wahrscheinlich beim alten Verteiler den Wert “Lastausgleich” einstellen. Danke.

  • ich habe einen Schaltaktor mit Signalleuchte (BSL) und möchte die obere LED blinken lassen – finktioniert nach diesem Prinzip auch.
    Die Frage ist jedoch: kann ich das mit einem weiteren virtuellen Kanal kombinieren?

    Mein Ziel:
    Garage offen = obere LED leuchtet ROT
    Fenster offen = obere LED blinkt BLAU

    bisher habe ich es nicht hinbekommen – habt ihr eine Idee, wie ich das umsetzen kann?

    Antworten
  • Wie sieht das Blinken in Verbindung mit dem Duty Cycle aus??
    Die 3 virtuellen Kanäle sind doch ebenfalls in der WebUi zu sehen. D.h. der Aktor sendet die Info an die CCU.
    Damit müsste eigentlich nach einiger Zeit und je nach Blinkfrequenz der DC überlaufen…..

    Antworten
    • In dem Fall sendet aber der Aktor. Klar – auch der DC vom Aktor kann überlaufen. Aber da die CCU viele Geräte hat, ist hier die Chance größer. Getestet hab ich dies allerdings noch nicht …

      Antworten
  • Mein Test mit einem HmIP-FSI16 zeigt, dass ein längeres Blinken, in Abhängigkeit der Blinkfrequenz, einen erheblichen Kommunikations-Verkehr verursacht und man zusehen kann wie der Duty Cycle davon läuft.
    Also aus meiner Sicht ist diese Blinklicht-Programmierung nur für sehr kurze Blinkzeiten mit langen “Erholungsphasen” geeignet.
    Ein Blinken über einen längeren Zeitraum oder häufig hintereinander kann damit, ohne Problem mit dem DC zu riskieren, nicht sinnvoll realisiert werden.
    Außer es gibt einen Weg, der mir allerdings (noch) nicht bekannt ist, dem Aktor irgendwie zu verbieten seine Zustände der CCU zyklisch mitzuteilen.

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Bitte füllen Sie dieses Feld aus.
Bitte füllen Sie dieses Feld aus.
Bitte gib eine gültige E-Mail-Adresse ein.

Weitere ähnliche Beiträge auf verdrahtet.info: